Alle Episoden

"Der Use Case für generative KI, der wirklich sinnvoll ist, ist extrem schmal." - Eva Wolfangel

42m 12s

Die Investigativjournalistin Eva Wolfangel beschäftigt sich seit über fünfzehn Jahren mit künstlicher Intelligenz. In diesem Gespräch geht sie auf mangelnde kritische Berichterstattung, einen eigenen Plagiatsvorfall durch KI-Tools und die Kostenrealität der Infrastruktur ein. Eva und Anna-Sophia diskutieren Berufsethos, die Abhängigkeit von US-Tech-Konzernen, Urheberrechtsklagen und bekennen sich zum Kampf für faire Bedingungen beim Einsatz von KI-Technologie.

Diese Episode ist Teil einer Crossover-Serie. Anna-Sophia wird in den kommenden Tagen bei „They Talk Tech" (https://frauen-technik.podigee.io) weiter mit Eva und Svea Eckert über die Herausforderungen der professionellen Sprecher:innen durch KI sprechen.

"Künstliche Intelligenz ist kein Erdbeben, das über uns hinwegrollt – wir können etwas tun." - Nina George

44m 57s

Die Schriftstellerin Nina George setzt sich seit Jahrzehnten auf unterschiedlichen Ebenen für Autor:innenrechte ein. In diesem Gespräch teilt sie ihre Beobachtungen zu generativer KI und Erfahrungen aus ihrer politischen Arbeit. Diese ist für sie essentiell und genauso wenig aufzugeben, wie die Zeit im Garten und die damit einhergehende Verbindung zur Erde. Nina und Anna-Sophia versuchen, den Kern der Begeisterung für generative Technologie zu entdecken und diskutieren, wie sich die Wahrnehmung der Technologie in kurzer Zeit gewandelt hat.

„Was immer du kopierst, was immer du schnell erstellst – es ist halt nie meins.“ – Maris Rauch aka Volane

„Was immer du kopierst, was immer du schnell erstellst – es ist halt nie meins.“ – Maris Rauch aka Volane

48m 12s

In dieser Folge spricht die bildende Künstlerin Maris Rauch aka Volane über ihre Arbeit, die sie sowohl traditionell als auch über soziale Medien mit einer großen Fangemeinde teilt. Dabei thematisiert sie die feministischen Aspekte ihrer Kunst. Das Hauptgespräch dreht sich um das Verhältnis von generativer KI zur bildenden Kunst. Maris erklärt, warum sie generative KI nicht als direkte Konkurrenz für ihre eigene Praxis ansieht. Sie erklärt ihren Prozess und woher ihre Inspiration komm und was der Unterschied zu generierten Inhalten ist. Allerdings wird auch klar, dass viele andere Künstler:innen sich sehr wohl von der Technologie bedroht fühlen könnten. Die Antwort...

„Es herrschen viele Mythen und Wunschvorstellungen“ – Hanna Lukashevich

„Es herrschen viele Mythen und Wunschvorstellungen“ – Hanna Lukashevich

49m 56s

In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Hanna Lukashevich, Leiterin der Gruppe Semantic Media Technologies am Fraunhofer-Institut und Expertin für KI-gestützte Audio- und Musikanalyse, über eine zentrale Frage der modernen KI-Forschung: Ist es möglich, vom Output eines Modells auf den ursprünglichen Input zu schließen? Dabei wird deutlich, dass wir diese Technologien häufig noch nach veralteten Parametern bewerten und umfassende Änderungen an unserer Herangehensweise notwendig sind, um ihre wahre Leistungsfähigkeit angemessen zu erfassen. Hanna Lukashevich erklärt zudem, welche Daten tatsächlich erforderlich sind, um robuste Modelle zu trainieren, und beschreibt ein besonders faszinierendes Phänomen: Wie KI-Modelle auch von Daten lernen können, die ihnen...

„KI ist ein Demokratieproblem“ – Eugenia Stamboliev

„KI ist ein Demokratieproblem“ – Eugenia Stamboliev

50m 1s

Wie kommt die Medienwissenschaftlerin und Technikphilosophin Eugenia Stamboliev zum Thema „KI und Genderdiskriminierung"? Und warum ist das Problem nicht auf Fahrlässigkeit zurückzuführen, sondern strukturell im Design verankert? In dieser Folge beleuchten wir diese Fragen und diskutieren, wie Verantwortung systematisch von Plattformbetreibern auf Nutzer:innen verschoben wird. Besonders relevant: Was oft als Missbrauchs-Potential verkauft wird, ist an vielen Stellen bereits integraler Bestandteil des Geschäftsmodells – besonders im Kontext von Deepfakes und deren genderbezogenen Auswirkungen.

Das Gespräch fand am 19.03.2026 statt.

„Ich hab mich einfach nur noch klein und hässlich gefühlt“ –  Jens Wendland

„Ich hab mich einfach nur noch klein und hässlich gefühlt“ – Jens Wendland

52m 18s

Der Synchronsprecher Jens Wendland und sein Anwalt Sebastian Deubelli sprechen mit Anna-Sophia über die Klage Wendland./.ByteDance. Jens erzählt, wie es sich anfühlt plötzlich ein synthetisches Audio auf TikTok zu hören, das der eigenen Stimme zum Verwechseln ähnlich ist. Was bedeutet das für einen professionellen Sprecher und welche Möglichkeiten hat er, sich dagegen zu wehren? Das beantwortet Sebastian Deubelli und erklärt, welche Punkte in der Klage gegen ByteDance relevant waren und was die Implikationen für Anwender:innen der synthetischen Stimme sind.